SV Viktoria: Wiedersehen zum goldenen Jahr

Freundschaftsspiel am 22.August - 15:00 Uhr

Die 1.Herren aus dem goldenen Viktoria Jahr 1986 hinten v.l. Scharpf, Haase, Warnecke, Jaworski, Zöllner, Mitkewitsch, Eitze, König, Thielecke, Langer, Gumprich, Schneider vorne v.l. Müller, Schittnay, Rahn, Wiegand, Feldmann, Lippmann, Matthias.

Das „goldene Viktoria- Jahr 1986“, es wird am Samstag, 22. August (15 Uhr), gebührendim Sportpark Lutterspring gefeiert.

Die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte des SV Viktoria
Königslutter jährt sich in dieser Spielzeit zum 30. Mal. Und
der „Vater des Erfolges“, Hans- Jürgen Haase, kehrt als Trainer
des Gifhorner Kreisligisten Wesendorfer SC, mit seiner aktuellen
Mannschaft zu einem Freundschaftsspiel zurück.
Am 16. Juni 1986 gab es auf dem Viktoria-Sportplatz am Lutterspring allen Grund zur Freude.
Das goldene Viktoria-Jahr, das erfolgreichste in der Vereinsgeschichte,
wurde gebührend gefeiert.
Gleich drei Herrenmannschaften sicherten sich den Aufstieg in die nächsthöhere Liga. „Ein Verdienst des tüchtigen und erfahrenen Spielertrainers Hans- Jürgen Haase“, erklärt Markus Jaworski, Vorsitzender desSV Viktoria Königslutter.
Die Erfolge zusammengefasst:
Die 1. Herrenmannschaft wurde Kreismeister und es gelang der Aufstieg in die Bezirksklasse, die zweite Mannschaft wurde Meister in der Kreisklasse und stieg in die Kreisliga auf. Und die Altherren stiegen in die Leistungsklasse auf.
Haase, damals 39 Jahre alt, war Spielertrainer der ersten Herren,
trainierte die zweite Herren und spielte bei den Altherren! Kein Wunder, dass Jaworski ihn als „Vater der großen Erfolge“ bezeichnet. „Er hatte es verstanden, die ihm anvertrauten Mannschaften zu begeistern und mit Fingerspitzengefühl Jugendspieler insbesondere in die erste Mannschaft
einzubauen. Mit ihm kam das technisch gute Spiel, das die Zuschauer begeisterte.“
„Drei Aufstiege zur gleichen Zeit in einem Verein – das war schon irre“, erinnert sich Haase an die wohl erfolgreichste Spielzeit seiner Trainerkarriere. „Wir haben eine neue Mannschaft entwickelt, das haben wir toll hinbekommen – wahnsinnig. Wir haben die Spiele zwischen 4:0 und 15:0
gewonnen“, blickt Haase zurück, der damals selbst noch „über 30 Tore“ geschossen habe.

Mittlerweile befindet sich der gebürtige Schöppenstedter in seinem 15. Verein, ist dabei neunmal aufgestiegen. Aber wenn der heute 68-Jährige an die Zeit bei Viktoria zurückdenkt, „leuchten meine Augen immer noch“, wie er selbst
betont. „Das Verhältnis war klasse.“
Und auch der „idyllische Platz“ ist ihm in guter Erinnerung geblieben: „Da habe ich am liebsten trainiert in meiner ganzen Trainerlaufbahn“, verdeutlicht
Jürgen Haase, der als Spieler auch zum erweiterten Kader von Eintracht
Braunschweig gehörte.
„Leider habe ich kein einziges Bundesligaspiel gemacht.“ Über die Stationen HSC Leu Braunschweig (damals Regionalliga, die zweithöchste Klasse), VfL Osnabrück und VfB Oldenburg ging es für ihn dann zurück zum TSV
Schöppenstedt – seine erste Station als Spielertrainer, die ebenfalls
prompt mit zwei Aufstiegen garniert wurde.
Wenig später folgten dann eben
die drei Aufstiege beim SV Viktoria Königslutter. Und dahin kehrt
Jürgen Haase als Trainer des Wesendorfer SC – im Gifhorner
Nordkreis ist er mittlerweile seit 13 Jahren sesshaft – mit viel Vorfreude
zurück. „Ich freue mich auf das Wiedersehen.

Der sportliche Wettkampf steht ganz klar an zweiter Stelle.“ Auch wenn es für
ihn als Gifhorner Kreisligatrainer toll sei, „mal über den Zaun zu gucken“
und sich mit einem Helmstedter Kreisligisten zu messen.
Mit der Partie gegen die SG Rottorf/Viktoria Königslutter schließt sich nun der Kreis.
„Die Alten sind ganz heiß auf dieses Spiel“, sagt SG-Coach Frank Zöllner – ohne zu verraten, ob er sich selbst dazu zählt. Schließlich gehörte auch er damals zu den Spielern, die zum erfolgreichsten Jahr der Viktoria-Vereinsgeschichtebeigetragen haben. Daran erinnert sich natürlich auch
Jürgen Haase noch. „Das sindmeine Jungs. Ich habe sie damals aus der A-Jugend hochgeholt“, sagt der „Vater des Erfolges“ über
Frank Zöllner und Markus Jaworski.
Das goldene Viktoria- Jahr 1986 sollte folgen…

 

Quelle: Braunschweiger Zeitung

Der "Vater des goldenen Viktoria Jahr 1986". - Trainer Jürgen Haase
Bericht aus der Braunschweiger Zeitung
Bericht-Goldenes Viktoria Jahr-1.pdf
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